Wer Microgreens professionell und in größeren Mengen produziert, stellt andere Anforderungen an das Anzuchtmedium als beim Anbau für den Eigenbedarf. Gleichmäßiges Wachstum, zuverlässige Wasserspeicherung, saubere Verarbeitung und passende Zuschnitte spielen eine entscheidende Rolle.
Eine aktuelle Anfrage zeigt, welche Fragen dabei besonders relevant sind.
Hanfmatten für Microgreens in verschiedenen Flächengewichten
Für den professionellen Einsatz sollen unterschiedliche Hanfmatten getestet werden. Besonders interessant sind dabei Varianten mit etwa:
- 600 g/m²
- 800–1.000 g/m²
- 1.300 g/m²
Der Vergleich verschiedener Flächengewichte ist vor allem bei Kulturen mit unterschiedlichen Ansprüchen interessant. Eine stärkere und schwerere Matte kann beispielsweise mehr Wasser speichern und bietet kräftigen Pflanzen einen stabileren Wurzelraum.
Gerade bei Erbsensprossen ist die Wahl der richtigen Mattenstärke besonders wichtig. Erbsen entwickeln ein kräftiges Wurzelsystem und haben während der Kultur einen vergleichsweise hohen Wasserbedarf.
Neben Erbsen eignen sich Anzuchtmatten unter anderem für:
Radieschen, Senf, Brokkoli, Kresse und viele weitere Microgreens.
Kokosmatten als Alternative zu Hanf
Neben Hanfmatten sind auch Kokosfasermatten für professionelle Microgreens-Produzenten interessant.
Hanf und Kokos unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich Struktur, Wasseraufnahme, Wasserspeicherung und Durchwurzelung. Welche Variante am besten funktioniert, hängt deshalb auch von der jeweiligen Kultur, Bewässerung und Produktionsweise ab.
Für größere Betriebe kann es sinnvoll sein, verschiedene Materialien und Flächengewichte zunächst unter den eigenen Produktionsbedingungen zu testen.
Individuelle Zuschnitte für vorhandene Anzuchtschalen
Professionelle Produzenten verwenden häufig bereits etablierte Schalensysteme. Deshalb ist nicht nur das Material, sondern auch das richtige Format entscheidend.
Im konkreten Praxisfall werden beispielsweise Schalen im Format 230 × 370 mm eingesetzt. Entsprechend sollen die Hanf- und Kokosmatten passend auf dieses Maß zugeschnitten werden.
Ein passender Zuschnitt reduziert den Arbeitsaufwand im täglichen Produktionsbetrieb: Die Matte kann direkt in die Schale eingelegt werden, ohne dass sie vor der Aussaat noch zugeschnitten werden muss.
Erst testen – anschließend größere Mengen beziehen
Gerade bei professionellen Anwendungen empfiehlt es sich, ein neues Anzuchtmedium zunächst mit verschiedenen Kulturen zu testen.
Typische Testmengen von beispielsweise 50–100 Matten je Ausführung ermöglichen einen aussagekräftigen Vergleich verschiedener Materialien und Flächengewichte unter realen Produktionsbedingungen.
Sind die Ergebnisse überzeugend, können anschließend größere Mengen individuell geplant werden. Bei professionellen Microgreens-Produzenten kann der jährliche Bedarf schnell mehrere tausend Quadratmeter Anzuchtmatten erreichen.
Welche Microgreens-Matte ist die richtige?
Die optimale Matte hängt von mehreren Faktoren ab:
- angebauter Kultur
- Kulturzeit
- Saatdichte
- Bewässerungssystem
- gewünschter Wasserspeicherung
- Schalengröße
- Produktionsmenge
Besonders für Erbsensprossen lohnt sich ein Vergleich unterschiedlicher Mattenstärken und Flächengewichte.
Wer größere Mengen Microgreens produziert, sollte deshalb nicht ausschließlich nach dem Quadratmeterpreis entscheiden. Entscheidend ist, wie zuverlässig das Anzuchtmedium im gesamten Produktionsprozess funktioniert.
Sie produzieren Microgreens gewerblich?
Auf microgreen-matten.de beschäftigen wir uns mit Anzuchtmatten aus Hanf und Kokos für die Microgreens-Produktion.
Sie benötigen ein bestimmtes Mattenformat, möchten verschiedene Flächengewichte testen oder planen einen größeren gewerblichen Bedarf?
Sprechen Sie uns an. Gerne prüfen wir passende Ausführungen, individuelle Zuschnitte und Testmengen für Ihre Produktion.